GRÜNE im Dialog l Aus KITAS werden Familienzentren


Auf dem Podium: Rudi Wetzel (Erzieherfachschule), Monika Heinold (MdL und Kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion), Christa Kreber (ADS-Geschäfsführerin), Britta Haase (Kreiselternvertreterin der KITAS – Kreis SL-FL), Thorsten Dahl (Bürgermeister Stadt Schleswig), Antje Schümann (Leiterin der Ev. Familienbildungsstätten Schleswig/Kappeln), Dr. Carsten Berg (Pastor im Kindertageseinrichtungsverbund - Kirchenkreis Angeln), Siegfried Hoefer (Geschäftsführer des DRK SL-FL)

Auf Einladung des Schleswiger Ortsverbandes und der Landtagsfraktion der GRÜNEN trafen sich am 22. Januar knapp 30 interessierte Gäste im Mehrgenerationenhaus zu einer Podiumsdiskussion im Lollfuß. Nach einer Begrüßung durch Christoph Jaenicke, den Vorsitzenden des Ortsverbands der Bündnis 90/Die Grünen übernahm Robert Habeck (Landesvorsitzender BÜNDNIS 90/Die Grünen) die Moderation.

Zunächst bekam Monika Heinold (MdL und Kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion) Gelegenheit ihr Modell der Familienzentren vorzustellen.

Auf dem Podium saßen weitestgehend engagierte Fachleute, die im Kreisgebiet bereits Schlüsselfunktionen im Sozial- und Bildungsbereich übernehmen.

So wurde für die Zuhörer innerhalb der knapp zweistündigen Diskussion die aktuelle Situation einzelner Einrichtungen im Kreis veranschaulicht und existierende Mißstände aufgezeigt. Dr. Carsten Berg (Pastor, Kirchenkreis Angeln) fasste kurz aber bestimmt zusammen: „Unsere Gesellschaft ist definitiv dabei auseinanderzubrechen. Es fliessen zu wenig Mittel in die Bildung!“

Die Menschen im Gemeinschaftssaal des Mehrgenerationenhauses applaudierten. Zusammen mit den Anregungen, Fragen und Meinungen aus dem überwiegend fachkundigen Publikum wurde deutlich, wie wichtig unsere sozialen Einrichtungen im Kreisgebiet für die gesellschaftliche Entwicklung sind. Es bestehen bereits Angebote die der Idee der Familienzentren schon sehr nahe kommen. Dabei sei es aber nicht wichtig wie die Modelle benannt werden, sondern wie sich - abgestimmt auf das regionale Umfeld - ein breitmöglichstes Angebot für die ganze Familie entwickeln läßt.

Fazit: Ein nächster Schritt wäre eine bessere Vernetzung der bestehenden Einrichtungen und Angebote und der gleichzeitige Abbau bürokratischer Hürden um direkt und effektiver handeln zu können.

 

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